Mittlerweile habe ich mit meiner Grafelsuche (Gralssuche+ Falafel) die fuer mich leicht erreichbaren Teile Jerusalems "abgegrast" und mich einer anderen, eigentlich dem inoffizielen Nationalgericht Israels, Speise zugewendet, naemlich Chumus. Das ist der Kichererbsenbrei der auch in die Pita beim Falafel kommt. Die urspruengliche Verion ist der Brei, ein bisschen gewuerzt, mit Olivenoel und gekochten Kichererbsen oben drauf. Jedoch haben sich viele Varianten daraus entwickelt und Chumus wird mit den verschiedensten Gewuerzen gemischt, dadurch erhaelt man ein grosses Geschmacksspektrum. Man ist es mit Pita und wischt (hat ein eigenes Verb im hebraeischen und auch eine eigene Technik (aus dem Handgelenk, aber nich zuviel) den Chumus mit kleinen Stuecken der Pita, vom Teller. Ich esse ca. jeden zweiten Tag Chumus in irgendeiner Variante und mittlerweile sagt auch meine Mitbewohnerin, dass in meinen Adern nicht mehr Blut sondern Chumus fliesst (worauf ich ihr entgegenhalte, dass ich im gegensatz zu ihr viele Jahre Chumus nachholen muss, den hier ist ja die Muttermilch quasi auf Chumusbasis). (Der Libanon wollte uebrigens heuer den Chumus als landeseigene Speise aehnlich dem Feta bei der EU anmelden, weiss jedoch nicht was daraus wurde).

Hier eine typische Mahlzeit meinerseits zurzeit (ist Chumus Lebanoni und wie der Name schon sagt, der im Libanon typische Chumus mit verschiedenen teils intensiven Gewuerzen (jedoch nicht scharf) die ich nicht wirklich identifizieren kann, jedoch ist diese Variante fast meine favorisierte).
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen